• Imme Scheit, Ich will ein Pony

Mama Start-Up: Imme Scheit, Gründerin von Ich will ein Pony

Im heutigen Mama Start-Up Interview dreht sich alles um Fotos und Erinnerungen. Imme und ihr Mann haben ein Online-Tagebuch für Eltern entwickelt, aus dem man zum späteren Zeitpunkt auch ein richtiges Fotobuch erstellen kann. Eine gute Idee für viele, die ihre Baby- und Kinderfotos nicht in der Öffentlichkeit zeigen möchten.

Vielen Dank liebe Imme und lieben Gruß nach Frankfurt! 🙂

Stell Dich und Dein Business kurz vor.

Liebe Dominika! Ich bin Imme und lebe mit meiner Familie in Frankfurt. Gemeinsam mit meinem Mann habe ich ein geschütztes Online-Tagebuch für alle Schwangere und Eltern entwickelt, die ihre wertvollen Momente und Meilensteine ihrer Kinder festhalten wollen, ohne sie auf Instagram veröffentlichen zu müssen. Heutzutage hat man sein Smartphone überall dabei. Das Online-Babytagebuch kann man von allen Geräten aus mit Fotos, Notizen und Storys füllen. Auf liebevolle Weise werden so die Familienabenteuer „wie im Vorbeigehen“ dokumentiert. Wer mag, kann seine Erlebnisse im ganz privaten Kreis mit seinen Freunden teilen. Eines Tages können die Eltern ihre Erinnerungen ihrem Kind zeigen, und zwar online oder als echtes Fotobuch. Unser Online-Tagebuch ist nämlich das einzige, das eines Tages bei den Eltern im Regal steht! Indem man kontinuierlich Einträge verfasst, ist es bereits fertig, wenn man mit einem Klick ein Fotobuch daraus drucken möchte. Ideal für moderne Eltern, die häufig mobil unterwegs sind, aber ihren Kindern doch gerne etwas Handfestes übergeben möchten.
Ich will ein Pony_Fotobuch

Was hast Du vor der Kinderära beruflich gemacht?

Ich war in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Meine Freude daran, Menschen aus anderen Kulturkreisen kennenzulernen und Netzwerke aufzubauen, habe ich mit in unser Start-up genommen. Zu unseren Kunden gehören viele Expats, die über das Babytagebuch mit ihrer Familie zuhause kommunizieren. Zu Weihnachten bringen sie als Geschenk die daraus gedruckten Fotobücher mit.

Wie hat die Mutterschaft Deine berufliche Situation verändert?

Ich habe mich in dieser Zeit selbstständig gemacht, wobei ich diesen Weg auch unabhängig davon eingeschlagen hätte, ob wir Eltern werden. Die Zeit war einfach reif.

Wie bist Du auf die Businessidee gekommen?

Ich habe immer gerne fotografiert und geschrieben. Als unser Sohn geboren wurde, war für mich klar, dass ich ihm eines Tages all die Geschichten erzählen möchte, die wir mit ihm erleben. Mit unserem Babytagebuch möchte ich anderen die Möglichkeit eröffnen, ihre Erinnerungen für ihr Kind zu verwahren und meine Begeisterung fürs Schreiben und Fotografieren weitergeben. Mehr zu unserer Story gibt es auf unserer Webseite zu lesen.
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Bist du mit Deiner jetzigen Familien- und Berufssituation zufrieden?

Ich genieße es, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und alle Entscheidungen selbst zu treffen. Schade ist, dass die Anzahl an organisch gewachsenen Firmen und Selbstständigen in Deutschland überschaubar bleibt. Austausch muss man sich daher gezielt suchen. Für mich ist es derzeit trotzdem das richtige.

Wie sieht Dein Alltag aus?

Es gibt festgelegte Tage, an denen ich Vollzeit für die Firma da bin. An den anderen arbeite ich im Homeoffice, bis unser Sohn aus der Kita kommt. Dann verbringen wir den Nachmittag gemeinsam. Jetzt, im Sommer, kann man in Frankfurt herrlich die Zeit im Park oder planschend auf dem Balkon verbringen.

Gibt es ein Erfolgsrezept? Hast Du Tipps für Mamis, die sich überlegen, selbstständig zu werden?

Sich genau zu überlegen, wie lange und mit wie viel Budget man in die Selbstständigkeit geht, hilft dabei durchzuhalten. Das Wichtigste ist jedoch, an seine Idee zu glauben. Man muss nicht von vornherein überzeugt sein, dass man es schaffen wird, erfolgreich selbstständig zu sein. Zweifel bleiben immer. Aber wenn man von seinem Plan oder seinem Produkt überzeugt ist, kann man Widerstände wie kritische Stimmen aus dem Umfeld, bürokratische Hürden und Durststrecken überwinden. Wertvoll ist es, seine Pläne mit jemandem zu teilen, der einen unterstützt.
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Was sind Deine beruflichen Pläne?

Ich möchte „Ich will ein Pony“ bekannter machen und andere Familien davon überzeugen, dass Erinnerungen sich ohne großen Zeitaufwand dokumentieren lassen. Später erfreut man sich gemeinsam mit seinem Kind an jedem festgehaltenen Moment, das kann ich aus Erfahrung versprechen!
Imme Scheit
Imme ScheitGründerin von Ich will ein Pony
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